Fällt ein Blatt vom Baum,
der Wind war stärker;
ich träumte einen Sommer lang.
Vor Tagen noch war dieser Tisch
ein Platz der Freude. Doch auch er schaut
traurig und denkt an Gestern , ist voll von
Laub und braunen Flecken.
Blätter fallen,
der Sommer will Trauer tragen.
Des Sommers Pracht wird schon entsorgt.
Doch gleich kommt der Herbst,
mit seinen Farben;
die Früchte prall und rot,
nichts erinnert hier an Tod.
Schon steht der Frühling vor der Tür.
(di Petra Kurz)
das Einbringen der Ernte
RispondiEliminadie Zeit der reifen Früchte naht
schon kündigt der Herbst sich an:
ein Versiegen der Säfte
furiose Farbenpracht - munteres Blätterfallen
letzte Stürme lecken die Äste kahl
Zeit zum Bäumestutzen
Zeit für Kerzenschein und Plätzchenbacken
Überbrücken der Starre, der Kälte und Dunkelheit:
... W i n t e r !
Auch wenn Du ganz optimistisch den Winter unterschlägst... er wird kommen! ;-)
Liebe Grüße
Claudia Jo.
Liebe Claudia,
RispondiEliminamich freut sehr dein Kommentar, an sich schon ein neues Gedicht und ich muss sagen, mir gefallen deine Gedichte sehr gut, ich warte auf dieser Seite immer schon auf das Nächste.
Den Winter habe ich nicht wirklich unterschlagen, der Winter ist für mich Zeit der Ruhe, Zeit der Vorbereitung auf den Neubeginn. Und jeder, der in der Natur schon einmal an einem Haselnuss-Baum die reifen Früchte gesehen hat, wird auch entdecken, dass sich daneben, am gleichen Zweig schon wieder die Knospen für das nächste Frühjahr gebildet haben. Aber auch sie nutzen den Winter als Zeit der Ruhe.
Liebe Grüße Petra
Liebe Petra,
RispondiEliminaja das stimmt, und es tröstet mich, dass bereits im Winter die neuen Knospen angelegt sind. Das gibt das Gefühl eines Kreislaufes; da ist kein Bruch, kein Abreißen, eben kein Ende. :-)
Claudia Jo.