venerdì 24 agosto 2012

Fällt ein Blatt vom Baum

 

Fällt ein Blatt vom Baum,
der Wind war stärker;
ich träumte einen Sommer lang.

Vor Tagen noch war dieser Tisch
ein Platz der Freude. Doch auch er schaut
traurig und denkt an Gestern , ist voll von
Laub und braunen Flecken.

Blätter fallen,
der Sommer will Trauer tragen.
Des Sommers Pracht wird schon entsorgt.

Doch gleich kommt der Herbst,
mit seinen Farben;
die Früchte prall und rot,
nichts erinnert hier an Tod.

Schon steht der Frühling vor der Tür.

(di Petra Kurz)

3 commenti:

  1. das Einbringen der Ernte
    die Zeit der reifen Früchte naht
    schon kündigt der Herbst sich an:
    ein Versiegen der Säfte
    furiose Farbenpracht - munteres Blätterfallen
    letzte Stürme lecken die Äste kahl
    Zeit zum Bäumestutzen
    Zeit für Kerzenschein und Plätzchenbacken
    Überbrücken der Starre, der Kälte und Dunkelheit:
    ... W i n t e r !

    Auch wenn Du ganz optimistisch den Winter unterschlägst... er wird kommen! ;-)

    Liebe Grüße
    Claudia Jo.

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  2. Liebe Claudia,
    mich freut sehr dein Kommentar, an sich schon ein neues Gedicht und ich muss sagen, mir gefallen deine Gedichte sehr gut, ich warte auf dieser Seite immer schon auf das Nächste.
    Den Winter habe ich nicht wirklich unterschlagen, der Winter ist für mich Zeit der Ruhe, Zeit der Vorbereitung auf den Neubeginn. Und jeder, der in der Natur schon einmal an einem Haselnuss-Baum die reifen Früchte gesehen hat, wird auch entdecken, dass sich daneben, am gleichen Zweig schon wieder die Knospen für das nächste Frühjahr gebildet haben. Aber auch sie nutzen den Winter als Zeit der Ruhe.

    Liebe Grüße Petra

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  3. Liebe Petra,
    ja das stimmt, und es tröstet mich, dass bereits im Winter die neuen Knospen angelegt sind. Das gibt das Gefühl eines Kreislaufes; da ist kein Bruch, kein Abreißen, eben kein Ende. :-)
    Claudia Jo.

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